Kapazitäts-Steuerung1. Konventionelle KapazitätssteuerungIm Mittelteil zwischen den Normalphasen sieht man, daß die Kapazität (gelb) bei Absatzschwäche nicht ausgelastet ist und Leerkosten (beige) bildet.
2. Weitblickende KapazitätssteuerungIm kybernetischen Modell wurden während aller Phasen die Kapazitäten voll ausgelastet; nur die Aufgabenschwerpunkte verteilten sich anders.
Der Betrieb kann also, auch wenn durch den Absatzeinbruch operativ weniger Be-schäftigung möglich scheint, dennoch volle Kapazitäten fahren durch Verlagerung seiner Aufgabenschwerpunkte. Strategische Aufgaben passen nun gut in die Kapa-zitäten: Entwicklung, Abstimmungen, Versuchsfertigung für neue Serienprodukte, Montage-Proben, Instandhaltungskonzepte, Erprobung Programmabläufe (Harmoni-sierung der Produktionsfaktoren). Bei neuen Leistungen müssen diese Dinge ohnehin ausgetestet werden; warum soll das nicht geschehen, wenn das normale operative Geschäft dazu Raum gibt, statt in der Vollbeschäftigungsphase, in der höchstens nachts geprobt werden kann (zu ho-hen Zusatz- und Umrüstkosten) und unter sehr stringenten Lieferbedingungen, in denen Ausfälle die Kunden verärgern? |